Die Hegelsche Logik

Teil II: Die Logik des Begriffs

Themenblock der Nachmittagsakademie spezial
Programm der Hegelschen Logik ist die „Selbstbestimmung des Begriffs“ (begreifenden Denkens). Dies bedeutet zum einen, dass es sich hier nicht (wie bei der Aristotelischen Logik) um ein bloß formales System richtigen Schließens handeln kann: Auch die Denkinhalte sind Bestandteil. Es bedeutet zum anderen, dass sich das Begreifen nicht im Endlosen verliert, sondern zu einem positiven Abschluss kommt. Für den auf die Logik fußenden Realteil seiner Philosophie heißt dies, dass Prozesse der Selbstbestimmung (und also Befreiung) eine theoretisch ausweisbare Erfüllung haben. Es bedarf weder eines „Übermenschen“ noch einer „Weltrevolution“.
Die Kritik war heftig und anhaltend: Hegel überschätze das Denken, verkenne die existentielle Situation des Menschen. Und was bliebe schließlich aus seiner Sicht noch zu tun für uns, die wir wesentlich Kämpfer seien? Immerhin haben die grundlegenden Kritiker – wie etwa Karl Marx – akzeptiert, dass die Diskussion bei der „Logik des Begriffs“ beginnen müsse, dem diese Veranstaltung gewidmet ist. Sie wird sich um einen Zugang auch für Interessierte bemühen, die bei den Erläuterungen zum ersten Teil nicht zugegen waren.




6 Nachmittage, 05.03.2020 - 04.08.2020
Donnerstag, 15:00 - 17:00 Uhr
Dienstag, 15:00 - 17:00 Uhr
6 Termin(e)
Olaf Müller
Ph5021
Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 206, 2. OG

♿ barrierefreier Zugang
78,80
(erm. 70,90 € bei Belegung von min. 3 Angeboten der Nachmittagsakademie spezial)


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